Balis berühmte Reisterrassen

Kaum ein Motiv wird von so vielen Menschen als typisch balinesisch bezeichnet wie die berühmten Reisterrassen. In sattem, nassem Grün an steilen Hängen und von Bauern mit Wasserbüffeln gepflügt, so stellt man sich den Reisanbau auf der Insel Bali vor.

Und so findet er auch tatsächlich statt, denn die Methode die Felder anzulegen, vorzubereiten und zu bepflanzen ist noch die selbe wie in der Jungsteinzeit. Die steilen und schwer zugänglichen Hänge machen eine Mechanisierung schwierig. Lediglich auf größeren Feldern in den Ebenen kommen mittlerweile schon mal Traktoren zum Einsatz.

Impressionen von Balis Reisterrassen

Balis zauberhafte Reisterrassen Terrassenlandschaft in Balis Osten bei AmedBalis zauberhafte Reisterrassen Terrassenlandschaft in Balis Osten bei Amed
Balis zauberhafte Reisterrassen

Terrassenlandschaft in Balis Osten bei Amed

Balis zauberhafte Reisterrassen Die kleinen Hütten sind Unterstände für die FeldarbeiterBalis zauberhafte Reisterrassen Die kleinen Hütten sind Unterstände für die Feldarbeiter
Balis zauberhafte Reisterrassen

Die kleinen Hütten sind Unterstände für die Feldarbeiter

Balis zauberhafte Reisterrassen Die Reisterrassen in Balis Zentrum bei Besakih - kein Hang scheint zu steil dafürBalis zauberhafte Reisterrassen Die Reisterrassen in Balis Zentrum bei Besakih - kein Hang scheint zu steil dafür
Balis zauberhafte Reisterrassen

Die Reisterrassen in Balis Zentrum bei Besakih - kein Hang scheint zu steil dafür

Balis zauberhafte Reisterrassen Die weißen Fähnchen sind als Vogelscheuchen gedachtBalis zauberhafte Reisterrassen Die weißen Fähnchen sind als Vogelscheuchen gedacht
Balis zauberhafte Reisterrassen

Die weißen Fähnchen sind als Vogelscheuchen gedacht

Balis zauberhafte Reisterrassen Wasserbüffel werden an den steilen Hängen immer noch als Arbeitstiere eingesetztBalis zauberhafte Reisterrassen Wasserbüffel werden an den steilen Hängen immer noch als Arbeitstiere eingesetzt
Balis zauberhafte Reisterrassen

Wasserbüffel werden an den steilen Hängen immer noch als Arbeitstiere eingesetzt

Balis zauberhafte Reisterrassen Kürzlich abgeerntete Felder in Balis ZentrumBalis zauberhafte Reisterrassen Kürzlich abgeerntete Felder in Balis Zentrum
Balis zauberhafte Reisterrassen

Kürzlich abgeerntete Felder in Balis Zentrum

Balis zauberhafte Reisterrassen Diese kleinen Schreine nehmen die Opfergaben für Balis Reisgöttin Dewi Sri aufBalis zauberhafte Reisterrassen Diese kleinen Schreine nehmen die Opfergaben für Balis Reisgöttin Dewi Sri auf
Balis zauberhafte Reisterrassen

Diese kleinen Schreine nehmen die Opfergaben für Balis Reisgöttin Dewi Sri auf

Balis zauberhafte Reisterrassen Die Reisfelder sind gesäumt von Kokospalmen und anderen tropischen GewächsenBalis zauberhafte Reisterrassen Die Reisfelder sind gesäumt von Kokospalmen und anderen tropischen Gewächsen
Balis zauberhafte Reisterrassen

Die Reisfelder sind gesäumt von Kokospalmen und anderen tropischen Gewächsen

Balis zauberhafte Reisterrassen Diese Reisfelder wurden gerade geflutet und warten nun auf das Aussetzen der SchößlingeBalis zauberhafte Reisterrassen Diese Reisfelder wurden gerade geflutet und warten nun auf das Aussetzen der Schößlinge
Balis zauberhafte Reisterrassen

Diese Reisfelder wurden gerade geflutet und warten nun auf das Aussetzen der Schößlinge

Das Klima der Insel und die vulkanischen Böden bieten ideale Bedingungen für den Anbau von Reis (Oryza sativa). Reisterrassen findet man praktisch auf der ganzen Insel Bali, mit Ausnahme des äußersten Westens, der dazu zu trocken ist.

Angelegt wurden sie allesamt von Hand. Aus gestampfter Erde und Graswurzeln werden Becken geformt die danach mit Wasser gefüllt werden. Da die großen Wassermengen meistens weit unter den Terrassen fließen, wird das Wasser durch komplexe Kanäle und Viadukte von den Bergquellen zu den Feldern geleitet.

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Gesteuert wird das ganze durch Öffnen und Verschließen der Kanäle mittels Spitzhacke und Schaufel. Bereits im 9. Jahrhundert n. Chr. hat man das so gemacht und die Systeme funktionieren bis Heute.

Aussaat und Ernte verlaufen im immer gleichen Zyklus, angebaut wird Padi Bali. Zuerst werden die empfindlichen Reisschösslinge in geschützten Beeten vorgezogen. Sind sie groß genug, wird das Feld geflutet und geebnet.

Die Arbeit auf Balis Reisterrassen

Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Das geflutete Feld wird für das Aussetzen der Schößlinge vorbereitetDie Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Das geflutete Feld wird für das Aussetzen der Schößlinge vorbereitet
Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart

Das geflutete Feld wird für das Aussetzen der Schößlinge vorbereitet

Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Per Hand werden die zarten Pflänzchen eingesetztDie Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Per Hand werden die zarten Pflänzchen eingesetzt
Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart

Per Hand werden die zarten Pflänzchen eingesetzt

Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Die Wege zwischen den Feldern sind lang und beschwerlichDie Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Die Wege zwischen den Feldern sind lang und beschwerlich
Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart

Die Wege zwischen den Feldern sind lang und beschwerlich

Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Auch das Umgraben nach der Ernte wird meist von Hand erledigtDie Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Auch das Umgraben nach der Ernte wird meist von Hand erledigt
Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart

Auch das Umgraben nach der Ernte wird meist von Hand erledigt

Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Nur im Flachland sieht man gelegentlich solche TraktorenDie Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Nur im Flachland sieht man gelegentlich solche Traktoren
Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart

Nur im Flachland sieht man gelegentlich solche Traktoren

Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Das Feld steht kurz vor der ErnteDie Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Das Feld steht kurz vor der Ernte
Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart

Das Feld steht kurz vor der Ernte

Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Der Transport von Früchten und Arbeitsgerät erfolgt ebenfalls per Hand, bzw. per KopfDie Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Der Transport von Früchten und Arbeitsgerät erfolgt ebenfalls per Hand, bzw. per Kopf
Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart

Der Transport von Früchten und Arbeitsgerät erfolgt ebenfalls per Hand, bzw. per Kopf

Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Geerntet wird mit der SichelDie Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Geerntet wird mit der Sichel
Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart

Geerntet wird mit der Sichel

Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Gedroschen wird der Reis ebenfalls per HandDie Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Gedroschen wird der Reis ebenfalls per Hand
Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart

Gedroschen wird der Reis ebenfalls per Hand

Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Ähnlich wie man das hierzulande mit dem Getreide gemacht hatDie Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Ähnlich wie man das hierzulande mit dem Getreide gemacht hat
Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart

Ähnlich wie man das hierzulande mit dem Getreide gemacht hat

Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Hier wird die Spreu vom Weizen, pardon vom Reis getrenntDie Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart Hier wird die Spreu vom Weizen, pardon vom Reis getrennt
Die Arbeit auf Balis Reisterrassen ist hart

Hier wird die Spreu vom Weizen, pardon vom Reis getrennt

Danach werden die Reispflänzchen per Hand ausgesetzt, die Felder werden in bestimmten Zyklen geflutet und getrocknet um das Wachstum zu beschleunigen. Ist der Reis reif, wird er per Hand geerntet und entweder gleich vor Ort gedroschen oder mitsamt Halm gelagert.

Danach werden die Felder abgebrannt, die Asche schützt und düngt den Boden, der Zyklus kann nun von neuem beginnen.

Etwa seit Mitte des 20 Jahrhunderts geht der Trend aber auch zu anderen Produkten, denn durch zunehmenden Tourismus und Bevölkerungsdichte wird das Land knapp. Man sieht sich also nach neuen Einnahmequellen um und baut nun vermehrt Kaffee, Vanille, Nelken, Tabak und Zitrusfrüchte an.

Rund um den Reis haben sich natürlich unzählige Zeremonien entwickelt. Während der verschiedenen Wachstumsstadien der Pflanzen werden immer wieder Opfer dargebracht um die entsprechenden Götter milde zu stimmen.

Zuständig für den Reis ist auf Bali die Hindugöttin des Glücks, Dewi Sri. Ihr zu Ehren wird ein kleiner Schrein am Rande des Reisfeldes aufgebaut und so bald der Reis auf den Halmen Form annimmt, wird ihr geopfert.

Auch nach dem Zubereiten von Reis wird ein kleiner Teil davon geopfert um für die alte Ernte zu danken und um die neue zu bitten.