Nusa Lembongan
Die Nusa Lembongan ist eine der drei Nachbarinseln Balis Nusa Lembongan, Nusa Ceningan und Nusa Penida im Südosten der Hauptinsel Bali. Sie liegen in den Fluten der Badung-Straße und sind touristisch nicht ganz uninteressant.
Die Nusa Lembongan ist etwa vier Kilometer lang und liegt Bali am nächsten. Sie ist diejenige des Inseltrios die touristisch am besten erschlossen ist. So bekommen die etwa 7000 Einwohner regelmäßig Besuch von zahlreichen Tagesausflüglern, die mit dem Boot von Sanur, Nusa Dua, Benoa oder Padang Bai anreisen.
Diese bleiben aber meistens am Strand und sind Abends wieder weg. Länger bleiben auf der Insel oft die Taucher, denn es gibt rund um die drei Inseln sehr interessante Tauchreviere.
Die bekanntesten Tauchspots von Nusa Lembongan, Nusa Ceningan und Nusa Penida sind Blue Corner, Mangrove, Wall, Toyapaka, SD, Ped, Sental, Buyung, Kutapang, Malibu Point, Manta Point und Christal Bay.
Die Vegetation auf der Kalksteininsel ist eher trocken, es wachsen hauptsächlich Mais und Gemüse. Das Leben verläuft im allgemeinen sehr ruhig, hier kann man noch den typisch balinesischen Alltag erleben.
Der Strand ist schön und sauber, es gibt viele Jukungs, die traditionellen Auslegerboote der balinesischen Fischer. Unterkünfte gibt es einige, allen voran das Batu Karang Lembongan Resort und die Lembongan Diving Villa.
Die Haupteinkunftsquelle der Inselbewohner ist neben dem Tourismus die Zucht von Seegras. Dieses wird in großen Plantagen etwa zwei Meter unter der Wasseroberfläche angebaut und bedeckt gut 60% der Küste.
Geerntet wird es im Sommer, pro Familie werden etwa eine Tonne Ertrag pro Monat erwirtschaftet. Das zu Pulver zermahlene Seegras wird überwiegend nach Japan verkauft. Aus der Alge wird z.B. für Chanel das Rot der Lippenstifte gewonnen, sie stabilisiert Lebensmittel und ist begehrter Rohstoff für Arzneimittel.
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